In Deutschland fand die Verleihung des Herbert-Kaefer-Preises statt, mit dem Personen und Organisationen ausgezeichnet werden, die einen bedeutenden Beitrag zur Unterstützung von Flüchtlingen und zur Förderung der Solidarität in der Gesellschaft leisten.
In diesem Jahr gingen die Auszeichnungen an den Musiker und Menschenrechtsaktivisten Sasan Azodi sowie an den Flüchtlingsrat Krefeld e. V., der sich seit vielen Jahren für Menschen mit Migrationshintergrund einsetzt.
Der Preis ist nach dem ehemaligen Aachener Pfarrer Herbert Kaefer benannt, der einer der ersten Flüchtlingsbeauftragten der Stadt war und sich viele Jahre lang für Menschen einsetzte, die ihre Heimat verlassen mussten.
Unterstützung für Menschen, die die Gesellschaft verändern
Die Initiative ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit verschiedener Organisationen, darunter kirchliche Einrichtungen, Menschenrechtsorganisationen sowie zivilgesellschaftliche Initiativen, die mit Migranten arbeiten.
Eine der Organisatorinnen des Projekts ist Tania Lutsik, die das Bistum Aachen vertritt und sich für soziale und interkulturelle Initiativen einsetzt.
Während der Feier betonten die Teilnehmer, dass die Arbeit mit Flüchtlingen und Menschen mit Migrationshintergrund auch heute noch von großer Bedeutung ist.
Menschen mit großem Herzen
Die Organisatoren betonen, dass solche Auszeichnungen eine besondere Bedeutung haben. Sie tragen dazu bei, die Arbeit von Menschen sichtbar zu machen, die oft unbeachtet bleiben, aber täglich anderen helfen – sei es bei der Suche nach einer Wohnung, einem Arbeitsplatz, einer Ausbildungsmöglichkeit oder einfach nur menschlicher Unterstützung.
Genau deshalb ist es wichtig, über solche Menschen zu sprechen und diejenigen zu würdigen, die ein großes Herz haben und ihre Möglichkeiten nutzen, um anderen zu helfen.
Ein Preis, der zur Tradition werden soll
Es ist geplant, den Herbert-Kaefer-Preis alle zwei Jahre zu verleihen. Ziel dieser Auszeichnung ist es, eine Kultur der Solidarität, des interkulturellen Dialogs und der gegenseitigen Hilfe zu fördern.
Die Organisatoren hoffen, dass diese Initiative noch mehr Menschen dazu inspirieren wird, sich für Migranten und Flüchtlinge zu engagieren und die Gesellschaft offener und gerechter zu gestalten. Die Unterstützung von Migranten stärkt die Gesellschaft. Wenn Menschen Zugang zu Informationen, Ressourcen und Gemeinschaften haben, können sie sich besser integrieren, lernen schneller die Sprache, finden Arbeit und bauen soziale Bindungen auf. Dies fördert zudem das Wirtschaftswachstum und verringert die Isolation und Unsicherheit, mit denen viele Neuankömmlinge konfrontiert sind. Die Unterstützung durch Initiativen schafft Bedingungen, unter denen Menschen nicht nur überleben, sondern ein würdiges Leben führen und sich in die lokale Gemeinschaft integrieren können.
Veranstalter des Preises Katholische Kirche BistumAachen, Projektleiter Tetyana Lutsyk
Autorin der Zusammenstellung: Marzna Bets